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Autoverkehr 

Mobilfunk macht das Autofahren sicherer und ökonomischer


Wer frühzeitig weiß, welche Gefahren hinter der nächsten Autobahnkurve drohen, kann schwere Unfälle vermeiden. Egal, ob es um einen überraschenden Stau oder einen vereisten Streckenabschnitt geht – rechtzeitige Gefahrmeldungen im Autocockpit können vielen gefährlichen Verkehrssituationen den Schrecken nehmen.

Dass dieser Sicherheitsgewinn keine Zukunftsmusik bleiben muss, hat das Forschungsprojekt „Cooperative Cars“ gezeigt, das unter der Leitung von Ericsson in Deutschland durchgeführt wurde. Getestet wurde ein System, bei dem Fahrzeuge über vorhandene Mobilfunknetze automatisch Gefahrmeldungen untereinander austauschen.

Keine neue Infrastruktur erforderlich
Guido Gehlen, Projektleiter Cooperative Cars und Senior Research Engineer bei Ericsson R&D in Aachen: „Das Projekt hat eindrucksvoll demonstriert, dass die mobile Breitbandtechnik unseren Straßenverkehr sicherer machen kann. Dank vorhandener Mobilfunknetze lassen sich wichtige Sicherheitsanwendungen schnell einführen und wirtschaftlich betreiben. Außerdem ist die Lösung auch zur schrittweisen Einführung geeignet.“

Enormes Sparpotenzial durch sicheren Verkehrsfluss
Unter der Projektleitung von Ericsson waren an diesen Forschungen die Vodafone Group R&D Germany, die Volkswagen AG, die MAN Nutzfahrzeuge AG und die Daimler AG beteiligt. Forschungsbeiträge lieferten außerdem Wissenschaftler namhafter Universitäten.

Die Untersuchung zeigte, dass volkswirtschaftliche Kosten von rund 500 Millionen Euro pro Jahr in Deutschland eingespart werden könnten - zum Beispiel durch die Vermeidung von Unfällen und Staus.

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