





- Der führende Netzbetreiber der Schweiz wird ab Sommer 2012 für seine Unternehmenskunden ein branchenübergreifendes Machine-to-Machine (M2M)-Angebot einführen
- Die Ericsson Device Connection-Plattform basiert auf einem dienstebezogenen Geschäftsmodell, das bei geringen Anfangsinvestitionen einen schnellen Vermarktungsstart ermöglicht
- Langfristig könnten bis zu 100 Millionen Geräte und Anlagen in der Schweiz vernetzt werden
Swisscom, der größte Netzbetreiber der Schweiz, und Ericsson haben eine Partnerschaft zur Entwicklung und Erschließung des M2M-Marktes getroffen. Swisscom wird seinen Kunden in der Schweiz und im Ausland neue Dienste zur Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette anbieten - von der Produktion bis zur Distribution. Das M2M-Angebot von Swisscom basiert auf der bewährten Device Connection-Plattform von Ericsson. Mit dieser Lösung kann eine sehr große Zahl von vernetzten Geräten und Anlagen kostengünstig über das Mobilfunknetz administriert werden. Erste Feldversuche beginnen im Februar 2012. Die kommerzielle Einführung der entsprechenden Dienste ist für den Sommer 2012 geplant.
Mehrere hunderttausend Maschinen sind in der Schweiz bereits vernetzt. Nach Prognosen von Swisscom wird diese Zahl in den folgenden Jahren deutlich steigen. Langfrist erwartet der Netzbetreiber, dass allein in der Schweiz das Vernetzungspotential bei bis zu 100 Millionen Geräten und Anlagen liegt. Typische Branchen, die von M2M-Kommunikation profitieren, sind das Energieversorgungs-, das Transport- und das Gesundheitswesen. Die Anwendungsmöglichkeiten für entsprechende technische Lösungen reichen aber weit darüber hinaus.
Urs Schaeppi, Leiter der Swisscom Corporate Business Unit, erklärt: „Ericsson wird uns sowohl durch die M2M-Plattform als auch mit seiner umfangreichen Erfahrung im weltweiten M2M-Markt unterstützen. Wir gehen in diese Partnerschaft nicht nur mit der Absicht, eine führende Stellung in diesem Zukunftsmarkt einzunehmen, sondern auch mit dem Anspruch, unseren Kunden die hervorragende Qualität zu liefern, die sie von uns gewohnt sind. Wir werden in unterschiedlichsten Branchen auf den Kunden zugeschnittene Lösungen anbieten können. Immer mit dem Ziel, dank der Maschinenvernetzung die Effizienz zu steigern und die Kosten zu reduzieren.“
Als einer der weltweit ersten Kunden der Ericsson Device Connection-Plattform kann Swisscom von einem frühen Markteintritt profitieren und so neue Einnahmequellen generieren. Die als Cloud-Service angebotene Plattform ermöglicht es, das Angebot flexibel auszubauen – abhängig von den Anforderungen der Unternehmenskunden unterschiedlicher Branchen. Das sogenannte „Pay as you grow“-Geschäftsmodell erlaubt eine schnelle Vermarktung des Angebots. Ericssons M2M-Lösung ist nicht auf ein bestimmtes Einsatzfeld beschränkt. Es kann also auf einfache Weise an die Anforderungen unterschiedlicher Branchen und Kundenbedürfnisse angepasst werden.
Martin Bürki, Managing Director Ericsson AG in der Schweiz: „Wir haben unsere weltweit führende Position als M2M-Lösungsanbieter für Netzbetreiber ausgebaut und werden als Partner von Swisscom an einer der ersten großen M2M-Markteinführungen weltweit mitwirken. Wir haben bis zum heutigen Tage rund fünf Milliarden Menschen über den Mobilfunk miteinander verbunden. Jetzt beginnt die Ära der vernetzten Gesellschaft, in der wir bis zum Jahr 2020 weltweit die Vernetzung von mehr als 50 Milliarden Geräten erwarten. Der überwiegende Teil dieser Geräte wird über branchenübergreifende M2M-Lösungen Informationen und Daten austauschen.“
Verglichen mit dem heute noch vorherrschenden teilnehmerbezogenen SIM-Karten-Management müssen die Netzbetreiber entsprechende Funktionalitäten bei der M2M-Kommunikation wesentlich schlanker und kosteneffizienter abwickeln. Dies betrifft zum Beispiel den Datenverkehr, die Abrechnung, die Wartung und Upgrade-Funktionalitäten. Da der M2M-Markt hinsichtlich der Anforderungen der einzelnen Kunden, die aus unterschiedlichsten Industriebereichen kommen, sehr differenziert ist, benötigen Netzbetreiber eine branchenübergreifende Plattform, bei der sich die Angebote ohne großen Aufwand maßgeschneidert anpassen lassen. So sind etwa deutliche Unterschiede beim Bandbreitenbedarf und der Dienstgüte zu berücksichtigen.
Die Device Connection-Plattform von Ericsson ist eine gemanagte Vernetzungsdienstleistung. Sie richtet sich an Mobilfunknetzbetreiber und Betreiber virtueller Mobilfunknetze, die für ihre Kunden Großhandelsangebote für die M2M-Vernetzung realisieren möchten. Die Device Connection-Plattform von Ericsson erlaubt es Netzbetreibern, neue Einnahmequellen zu erschließen und Skalenvorteile zu nutzen. So lassen sich bei der Verknüpfung unterschiedlichster Geräte und Maschinen Prozesse vereinfachen und die Betriebskosten senken. Über die Plattform kann auf Schlüsselfunktionalitäten zugegriffen werden, etwa das Teilnehmer- und Endgerätemanagement. Außerdem stellt diese Plattform den Netzbetreibern und Unternehmenskunden eigene Portale zur individuellen Verwaltung der eingesetzten Lösungen zur Verfügung.
Professionelles Film- und Audiomaterial von Ericsson finden Sie unter: www.ericsson.com/broadcast_room
Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Das Unternehmen ist führend bei 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunktechnologien und bei Managed Services. Ericsson unterstützt Netzwerke, die mehr als zwei Milliarden Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen, Telekommunikationsservices, Software sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und die Medienbranche. Die Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson liefern hochwertige mobile Produkte für Verbraucher.
Ericsson treibt seine Vision, eine Welt umfassender Kommunikation maßgeblich zu bestimmen, durch Innovation, Technologie und nachhaltige Geschäftslösungen voran. 2010 erwirtschafteten über 90.000 Mitarbeiter in 180 Ländern einen Umsatz von 203,3 Milliarden SEK (28,2 Milliarden US-Dollar). Das Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Die Aktie von Ericsson ist an der Börse OMX NASDAQ in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.
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