Enterprise Multimedia Server von Ericsson für konvergente, anwenderorientierte Kommunikation
Mit dem neuen Enterprise Multimedia Server bietet Ericsson Unternehmen die Möglichkeit, ihre Mitarbeiter mit konvergenter, anwenderorientierter Unified Communications zu versorgen. Das System lässt sich schnell und einfach installieren und bietet Unternehmen mit 40 bis 500 Mitarbeitern Verbesserungen bei Nutzbarkeit, Anpassungsfähigkeit, Anwendbarkeit und Kostenkontrolle.
Die zunehmende Globalisierung zwingt Unternehmen, immer schneller und flexibler auf die Anforderungen ihrer Kunden zu reagieren. Mitarbeiter müssen immer und überall sicher und problemlos Zugang zu den Firmenressourcen haben. Anwenderorientierter Zugang zu Kommunikation und Geschäftsprozessen macht Unternehmen flexibler und wettbewerbsfähiger. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Kundenzufriedenheit.
Unternehmen können dieses Ziel durch IP-basierte konvergente Kommunikation erreichen. Vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen geht die Akzeptanzkurve von IP nach einer langsamen Startphase jetzt steil nach oben. Analysten prognostizieren, dass IPAnschlüsse die traditionellen Anschlüsse bis 2009 verdrängen werden. Marktbeobachter wie die Yankee Group gehen davon aus, dass FMC (Fixed-mobile Convergence) noch schneller wachsen wird. Schließlich profitiert sie vom vorausgehenden IP-Wachstum und dem wachsenden Verständnis für die Vorteile konvergenter Netze. Ein weiterer Wachstumsmotor ist das dringende Bedürfnis nach mehr Mobilität und die ständig wachsende Akzeptanz von modernen Kommunikationsanwendungen. Nach Schätzungen von Gartner wird der EMail-Verkehr in den kommenden drei Jahren um rund 40 Prozent zurückgehen, da immer mehr Anwender auf Instant Messaging (IM) umsteigen. Microsoft geht davon aus, dass rund 70 Prozent der IMTeilnehmer diesen Dienst geschäftlich nutzen werden.
Der Enterprise Multimedia Server von Ericsson erlaubt Unternehmen den Sprung von der adressbuchgestützten zur anwenderorientierten Kommunikation. Die umfassende Multimediaserver-Lösung kann in die zukünftige IMS-Infrastruktur (IP Multimedia Subsystem) des Betreibers integriert werden. Unternehmen erhalten so eine leistungsstarke FMCLösung, bei der Mitarbeiter mit ihren Smartphones jederzeit in Echtzeit zusammenarbeiten.
Anwenderorientierte Kommunikation
Beim Enterprise Multimedia Server von Ericsson steht der Anwender im Mittelpunkt der Kommunikation. So können sie jederzeit und überall auf die bequemste Weise miteinander kommunizieren. Jeder Teilnehmer hat einen zentralen Zugangspunkt für alle Kommunikationsformen – so lässt sich zum Beispiel "hans@firma.com" für Telefon, Fax, E-Mail, SMS oder IM nutzen. Dabei ist es völlig egal, wo sich „Hans“ im Moment befindet und welches Festnetz- oder Mobilfunkgerät er benutzt. Anwesenheitsinformationen, Preference Management und Echtzeit-Montitoring von Kollegen stehen allen Teilnehmern jederzeit auf allen Endgeräten zur Verfügung.
Mit dem Ericsson-System lassen sich Arbeitsumgebungen flexibler gestalten. Da Mitarbeiter überall Zugang zu allen relevanten Informationen haben, können zum Beispiel Hot-Desking-Lösungen leichter realisiert werden. Erleichtert wird die Kommunikation durch eine gemeinsame intuitive Benutzeroberfläche, über die die modernen Kommunikationslösungen auf allen Endgeräten verfügbar sind.
Testläufe haben ergeben, dass der Enterprise Multimedia Server selbst bei 20 Prozent Paketverlust eine hervorragende Sprachqualität liefert.
Gemanagte Flexibilität
Durch das leistungsstarke Auto-Provisioning lässt sich der Enterprise Multimedia Server schnell und mit geringem Management-Aufwand installieren. Die Lösung wird als „Single Box“ mit zahlreichen
Dienstmerkmalen bereitgestellt. Das umfasst unter anderem den SIP-Server, den Anwendungs-Server, den Medien-Server, den Bereitstellungs-Server und mehrere Gateways zwischen Schalterschrank und Telefon. Über die benutzerfreundlichen Oberflächen und die leistungsstarken webbasierten Management-Merkmale können Unternehmen ihre Kommunkation jederzeit kontrollieren.
Der Enterprise Multimedia Server von Ericsson kann für 40 bis 500 Teilnehmer eingerichtet werden und eignet sich daher besonders gut für kleine und mittlere Unternehmen. Zahlreiche Anwendungen sind bereits im Angebot enthalten. Dazu zählen unter anderem Unified Messaging (Sprache, Fax und E-Mail), SIP-Soft-Clients, SIP-basierte Arbeitsplätze, der patentierte Mobile Extension Client von Ericsson, automatische Anrufweiterleitung (ACD), ein SIP-basierter ACD-Client, interaktive Sprachausgabe (IVR), automatisierte Überwachung, ein web-basiertes Konferenzportal und Gesprächsaufzeichnung (WAV-Datei). Das System erstellt automatisch detaillierte Anrufprotokolle (CDR) und ACDStatistiken.
Verschiedene Sicherheits- und Break-out-Funktionen ermöglichen Hot Standby, Sicherheits-Features und Redundanz, ohne dass laufende Gespräche abgebrochen werden.
Mit dem Solidus eCare-System wird der Enterprise Multimedia Server von Ericsson zu einem leistungsstarken Multimedia-Contact-Center.
Zudem ist der Enterprise Multimedia Server so entwickelt, dass er auf verschiedene Arten installiert werden kann – zum Beispiel als Multi-Tenant oder Multi-User-System. Mit seinen zahlreichen verschiedenen Management-Ebenen eignet er sich außerdem für Shared-Office-Umgebungen und Teilnehmer-Hosting, wie es zum Beispiel bei SIP-/FMC-Diensten für KMUs und SOHO-Kunden (Small Office/Home Office) eingesetzt wird. Kunden profitieren von einem breiten Angebot an Anwendungen, Sicherheits-Features und Redundanz- Features.
Der nur bei Ericsson erhältliche Mobile Client+ hält die Kosten für das Mobilfunk-Roaming niedrig und sorgt so dafür, dass sich die Investitionen bereits nach wenigen Monaten amortisieren. Weitere Systemkomponenten sorgen für niedrige Betriebskosten. Dazu zählen unter anderem ein fortschrittliches Least-Cost-Routing, automatische Rückruffunktionen und temporäre SIM-Karten für Mobiltelefone.
Ericsson liefert Partnern und Netzbetreibern eine Ende-zu-Ende-Hosting-Lösung. Die Lizensierung wird pro Anwendung abgewickelt, so dass Kunden nur für das bezahlen müssen, was sie wirklich brauchen. mLizenzwechsel, Software-Updates, und Erweiterungen können vor Ort oder durch das Netzmanagementzentrum vorgenommen werden.
Open-Standard Architektur
Der Enterprise Multimedia Server bietet Unternehmen mehr Offenheit, individuelle Lösungen, Sicherheit und Skalierbarkeit.
Nach dem Open-Standard-Prinzip lässt sich der Enterprise Multimedia Server schnell in Anlagen mit Anwendungen, SIP-Gateways oder Endgeräten anderer Hersteller oder in IMS-basierte Dienste von Netzbetreibern installieren. Da er keine proprietären Signale benutzt, entspricht er allen Anforderungen des „clean SIP“ Standards. Das bedeutet, dass das System mit anderen SIP-basierten Systemen reibungslos zusammenarbeitet und mit verschiedenen Merkmalen moderner Telekom und IT-Infrastrukturen interagiert. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um öffentliche oder private, Festnetz- oder Mobilfunk-Strukturen handelt.
Neben SIP unterstützt der Enterprise Multimedia Server auch zahlreiche andere Open-Standard-Schnittstellen und Protokolle wie zum Beispiel SIP, SIMPLE, XML, LADP, QSIG, SNMP, MP3 und WAV.
Das System ermöglicht eine reibungslose Migration zu neuen Technologien. Bestehende Investitionen können weitergenutzt werden, um mit vorhandenen Endgeräten Zugang zu neuen Anwendungen zu erlangen. Dafür können verschiedene Telefon-Gateways eingesetzt werden. Der Enterprise Multimedia Server kann in zahlreiche bestehende Anwendungen wie Microsoft Outlook, Lotus Notes oder SAP integriert werden. Auch Anwendungen wie der Microsoft Live Communications Server werden unterstützt.
HINTERGRUND:
Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.
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