Ericsson präsentiert neue Generation von WCDMA-Basisstationen
Mit einer neuen Generation von Mobilfunk-Basisstationen reagiert Ericsson auf die Anforderungen der Kunden nach einem reibungslosen Übergang zu höheren Kapazitäten, weniger Standorten und effizienterem Energieverbrauch. Mobilfunkbetreiber können mit der neuen Produktreihe Dienste wie mobile Hochgeschwindigkeits-Breitbandübertragung zu besonders wettbewerbsfähigen Preisen anbieten.
Die neuen Basisstationen von Ericsson sind die modernsten, die derzeit auf dem Markt erhältlich sind. Durch ihren Einsatz können die Betreiber die Zahl der Standorte um 30 Prozent senken. Gleichzeitig liefern sie eine um 50 bis 150 Prozent höhere Kapazität und sorgen an jedem Standort für optimale Kosteneffizienz. Auch der Stromverbrauch ist um weitere 35 bis 55 Prozent gesenkt worden.
Im Vergleich zu ihren Vorläufern sind die neuen Stationen nur noch halb so groß. Dadurch lässt sich auch eine neue Produktart realisieren, die Multi-Access GSM/WCDMA-Basisstation. Damit lässt sich das gesamte Netz problemlos von GSM auf WCDMA aufrüsten oder parallel in beiden Netzwerk-Funktechniken betreiben.
"Die Verbraucher wollen in allen Umgebungen optimale Netzabdeckung. Für die Betreiber ist das eine große Herausforderung", erklärt Kurt Jofs, Executive Vice President des Geschäftsbereichs Access bei Ericsson. "Unsere neue Produktreihe enthält die optimale Lösung für jeden Standort. Noch wichtiger ist natürlich, dass sich die Betriebskosten erheblich senken lassen."
Die unter dem Produktnamen RBS 3000 eingeführte neue Generation von WCDMA-Basisstationen umfasst dezentrale, tragbare, Multi-Access- und Mega-Kapazitätsprodukte für den Einsatz sowohl im Gebäude als auch außerhalb. Alle Basisstationen verfügen über skalierbare und flexible Funk-Konfigurationen, Übertragungsmöglichkeiten und Stromversorgungsoptionen. Die neue Produktreihe ist bereits für die Frequenzbänder 850, 1900 und 2100 MHz verfügbar. Sie wird auch alle neuen Frequenzbänder unterstützen. Dazu zählen unter anderem 900, 1700, 1800, 1700/2100 und 2500 MHz. Alle Produkte bauen auf der neuen R3 Hardware-Plattform für Basisstationen auf. Sie verfügen über standardisierte Module für Basisband-, Kontroll-, Funk- und Filterfunktionen. Das kosteneffizienteste Produkt der RBS 3000-Reihe hat eine Mobilfunk-Datendurchsatzrate von 400 GB pro Tag. Das bedeutet, dass im gesamten Breitband-Funknetz Kosten von weniger als 1 Euro pro Gigabyte entstehen.
Um die Weiterentwicklung von 3G (UMTS) zu fördern, ist die neue Produktgeneration bereits für Super 3G vorbereitet.
WCDMA ist die dominierende Technologie für 3G-Netze und wird derzeit von acht der zehn weltweit größten Netzbetreiber genutzt. Nach Schätzungen von Ericsson werden bis 2007 rund 80 Prozent aller Mobilfunkkunden GSM/WCDMA-basierte Netze nutzen. In diesem Bereich ist Ericsson mit einem Marktanteil von 35 Prozent führende Ausrüster.