Ericsson präsentiert Programmführer für Mobile TV und On-Demand Services
Ericsson macht den nächsten Schritt in der Entwicklung des mobilen Fernsehens. Auf der Funk- und Fernsehmesse MIPTV/Milia in Cannes stellt das Unternehmen einen erweiterten Programmführer für Fernsehen und mobile On-Demand-Dienste auf mobilen Endgeräten vor.
Mit dieser Anwendung demonstriert Ericsson , wie man vom Mobiltelefon aus einfach und übersichtlich auf eine Vielzahl von Fernseh- und On-Demand-Programmen zugreifen kann. Über das erweiterte Verzeichnis erhalten die Benutzer ausführliche Informationen über jede Sendung. Die Ericsson-Lösung lässt sich zusätzlich für die Wiedergabe von aufgezeichneten Inhalten nutzen. Dadurch wird das Angebot an mobilen Fernsehdiensten noch persönlicher und attraktiver.
"Personalisierung und Bedienerfreundlichkeit sind besonders wichtig, um mobile Fernsehdienste für den Massenmarkt attraktiv zu machen", sagt Kurt Sillén, Vice President von Ericsson Mobility World. "Das Einbeziehen zusätzlicher On-Demand-Angebote in unseren Programmführer schafft neue Anreize für die Nutzung mobiler TV-Dienste und bringt so neue Umsätze für die mobile Medienbranche."
Nach einer Studie des Ericsson Consumer and Enterprise Lab ist das Verbraucherinteresse an mobilem Fernsehen situationsabhängig. Oft sollen kurze Leerlaufzeiten mit attraktiven Inhalten überbrückt werden. Hier bieten sich On-Demand-Dienste und der Zugang zu aufgezeichneten Inhalten wie den Höhepunkten des Tages an. Um den Anforderungen mobiler TV-Nutzer gerecht zu werden ist die Kombination aus Fernsehdiensten und On-Demand-Angeboten von großer Bedeutung.
Das erweiterte Programmverzeichnis ist ein Bestandteil der mobilen Fernseh- und Videolösung, die Ericsson ab dem vierten Quartal 2006 anbieten wird.
Ericsson bietet Mobilfunkbetreibern eine vollständige Ende-zu-Ende-Lösung für mobile Fernseh- und Videodienste. Für die Übertragung werden UMTS (WCDMA-) und GSM/EDGE-Netze genutzt. Die bestehende 3G-Mobilfunktechnologie ermöglicht schon heute die kosteneffiziente Bereitstellung von mobilen Fernsehdiensten von hoher Qualität.
Bis Ende 2005 hatten bereits mehr als 40 Betreiber Unicast-Fernsehdienste auf Mobilfunk-Basis gestartet. Bis Mobile TV ein Massenmarkt sein wird, werden zudem Rundfunkübertragungsdienste für Mobilfunknetze wie z.B. MBMS (Multimedia Broadcast Multicast Services) zur Verfügung stehen, die den Mobilfunknetzen die dann benötigten Kapazitäten zur Verfügung stellen werden.