Ericssons VDSL2 Produkteinführung beschleunigt den Ausbau von IPTV mit interaktivem HDTV
Ericsson startet jetzt mit einem völlig neuartigen "Fiber-to-the-Neighbour-hood/Curb" Konzept für seine EDA-Plattform (Ethernet DSL Access). Auf der Basis des neuen VDSL2-Standards ermöglicht die breitbandige Zugangs-technologie im Kupferkabel Leistungen wie bei Glasfaserleitungen.
Die Leistungsfähigkeit des VDSL2 aus der EDA Familie ist zehnmal höher als die der bisher eingesetzten Technologien aus der innovativen EDA Reihe.
"Der Übergang von ADSL2plus zu VDSL2 bringt eine Verzehnfachung der Produkt-performance", erklärt Martin Mellor, Vice President des Produktbereichs Broadband Access bei Ericsson. Dank der hervorragenden Arbeit der Entwicklungsabteilung von Ericsson wurde eine "short time to market" erst möglich gemacht."
Mit diesem völlig neuen Konzept für Standortlösungen ermöglicht Ericsson den Betreibern den Einsatz von VDSL2 in Fiber-to-the-Neighbourhood/Curb-Lösungen.
Eine kürzere Kupferstrecke erhöht die Kapazität. Auf diese Weise können Gebiete mit geringer Glasfaserdichte jetzt auch mit breitbandigen Zugängen ausgerüstet werden.
Netzbetreiber in aller Welt warten nur auf diese Möglichkeit, ihre Kupfernetze auf-zurüsten, um IPTV mit mehreren Streams für das interaktive HDTV anbieten zu können. Alle Bemühungen, DSL in den Kabelverzweiger zu verlagern, sind bisher an den damit verbunden Kosten oder an der nicht verfügbaren Technologie gescheitert.
Die Reduzierung der Gesamtkosten ist für den Netzbetreiber ein weiterer wichtiger Punkt, wenn es darum geht, DSL näher zum Kunden zu bringen. Die Zugangsknoten werden zu diesem Zweck in die Verteilerkästen (Streetcabinets) eingebaut. "Indem wir die gesamte Technologie in die Verteilerkästen verlagern, wird das Netz weniger komplex und daher auch weniger kostspielig", fährt Mellor fort. "So wird es für die Betreiber interessant, die Einführung HDTV-fähiger Zugangsnetze zu beschleunigen."
Das neue VDSL2-Produkt von Ericsson ist so optimiert, dass die produkt- und standortbezogenen Kosten möglichst gering ausfallen.
Die neue VDSL2-Produktinnovation von Ericsson profitiert von den Erfahrungen, die das Unternehmen seit 2002 bei der Einrichtung von EDA-Netzen gemacht hat. Sie ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zu breitbandigen Ende-zu-Ende-Lösungen im Rahmen der neuen TR-101-Architekturen.
Ericssons VDSL2-Geräte haben seit 2005 zahlreiche Feldtests durchlaufen. Jetzt, da VDSL2 ausgereift ist und die Interoperabilität gewährleistet ist, können sie auch kommerziell eingesetzt werden.