Weltweit erstes IMS-Netz über 3G in Betrieb genommen
Der japanische Netzbetreiber Softbank Mobile hat das weltweit erste IMS-Netz (IP Multimedia Subsystem-Lösung) über 3G in Betrieb genommen. Kernstück ist Ericssons IMS-Lösung. Damit kann der Betreiber den anspruchvollen japanischen Verbrauchen aufregende neue 3G-Dienste anbieten.
Seit dem 23. November können Kunden von Softbank Mobile IMS-basierte Dienste wie Circle-Talk (push-to-talk) und HotStatus (Teilnehmerverfügbarkeit, Listenmanagement) nutzen. Wie bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben, wird in dem Ende-zu-Ende-System ausschließlich Technologie von Ericsson verwendet. Der Auftrag umfasste nicht nur die komplette Infrastruktur sondern auch Systemintegration und Support-Leistungen.
„Japan ist einer der anspruchsvollsten Märkte der Welt und dieser Vertrag ist strategisch sehr wichtig für uns“, sagt Rory Buckley, Leiter von Ericsson Nord-Ost Asien und Präsident von Ericsson Japan. „Softbank bietet Festnetz- wie auch Mobilfunkinhalte und verfügt über die notwendigen Zugangsnetze. Damit ist dieser Anbieter der optimale IMS-Kunde. Über sein Mobilfunknetz kann Softbank mit den neuen IMS-Diensten schnell eine hohe Marktdurchdringung erzielen.“
Ericsson IMS ist eine Ende-zu-Ende Lösung aus einer konvergenten IMS-Kernstruktur, Anwendungsservern und Service-Enablern, die für zahlreiche Festnetz- und Mobilfunkanwendungen eingesetzt werden können. So erhalten die Teilnehmer ob über Festnetz oder Mobilfunk immer uneingeschränkten Zugang zu einem großen Angebot an neuen Multimediadiensten. Bei der Migration zu einem vollständig IP-basierten Netz kann der Netzbetreiber so sofort von neuen Umsatzmöglichkeiten profitieren.
Mit derzeit 28 IMS-Aufträgen für den kommerziellen Einsatz und 60 Testläufen in aller Welt ist Ericsson der größte Anbieter auf dem IMS-Markt.