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Presse-Information 
Presse - Information: 05. Juli 2007

Ericsson verstärkt Zusammenarbeit mit UN bei humanitären Einsätzen

Ericsson baut seine Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen aus. Die Fortschritte in der Telekommunikationstechnik sollen genutzt werden, um schneller auf Notfälle reagieren zu können. Dafür wird Ericsson eine mobil einsetzbare Telekommunikationslösung für humanitäre Einsätze entwickeln. Einrichtung, Betrieb und Wartung der Anlage übernehmen Ericsson-Mitarbeiter.

 

Seit sieben Jahren unterstützt Ericsson Hilfseinsätze der Vereinten Nationen mit Ausrüstung und Fachwissen. Dabei arbeitet das Unternehmen eng mit dem Koordinationsbüro für humanitäre Angelegenheiten OCHA zusammen, das die Einsätze der verschiedenen humanitären Organisationen koordiniert. Diese Zusammenarbeit hat sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt. Heute liegt der Schwerpunkt auf einem schnellen Ausbau von Telekommunikationsnetzen in Katastrophengebieten. Die Erfahrungen aus früheren Einsätzen sorgen für eine kontinuierliche Verbesserung.

 

Heute kann Ericsson den humanitären Organisationen hoch integrierte fortschrittliche Informations- und Kommunikationstechnologie liefern.

 

Ein Beispiel dafür ist der Einsatz nach dem Erdbeben in der Nähe der pakistanischen Stadt Muzaffarabad, bei dem im Oktober 2005 über 70.000 Menschen umkamen. Damals hatten Ericsson-Mitarbeiter erstmals die neue Technologie WIDER (Wireless LAN In Disaster and Emergency Response) eingesetzt. Über Hotspots wurde ein Mobilfunknetz aufgebaut, über das die Einsatzkräfte untereinander in Kontakt standen. Gleichzeitig erhielten sie so auch Zugriff auf ein Intranet, das sowohl die Rettungskräfte vor Ort als auch die Netze der verschiedenen beteiligten Organisationen ständig über den aktuellen Stand der Rettungsarbeiten informierte. Über den VSAT- Satellitendienst des OCHA wurden zusätzlich Verbindungen zum Internet und den internationalen Telefonnetzen hergestellt. Mit diesem gemeinsamen Informationsnetz sorgte Ericsson dafür, dass alle Rettungskräfte auf demselben Kenntnisstand waren. Dieser Einsatz war so erfolgreich, dass das OCHA Ericsson bat, WIDER auch für zukünftige Einsätze bereitzustellen.

 

"Bei Katastrophen sind oft die Kommunikationssysteme als Erstes betroffen. Gerade die sind aber für den Einsatz der Rettungskräfte unabdingbar, um Hilfsaktionen zu planen und ihre Einsätze effizient zu koordinieren", sagt John Holmes, Stellvertretender Generalsekretär für humanitäre Angelegenheiten und Koordinator für Hilfseinsätze bei den Vereinten Nationen. "Ericsson war in den vergangenen sieben Jahren ein zuverlässiger Partner, der für die Vereinten Nationen ohne Gegenleistung auch in unzugänglichen Katastrophengebieten Kommunikationsnetze einrichtete. Die Verbindungen zwischen den einzelnen Hilfskräften und Organisationen erleichtern uns die Koordination der Einsätze erheblich."

 

"Das Programm Ericsson Response spiegelt die Grundwerte unseres Unternehmens wider", erklärt Carl-Henric Svanberg, Präsident und CEO von Ericsson. "Wir werden unsere Technologie jederzeit und überall einsetzen, um Menschen in Not zu helfen. Dieses einzigartige Programm passt hervorragend zu unserer langfristigen Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen."

Ericsson hat dem OCHA auch ein weltweites mobiles GSM-System gespendet, an das unter anderem die Teilnehmer der UN-Friedensmission in Buinia in der Demokratischen Republik Kongo angeschlossen sind.

 

Die Ericsson-Technologie ist in der Satellitenzentrale der Vereinten Nationen im italienischen Brindisi installiert und umfasst Festnetz-,Mobilfunk- und Satellitenübertragungen.

 

Über Ericsson Response
Ericsson Response ist ein gemeinnütziges Programm zur Unterstützung humanitärer Einsätze. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Corporate Responsibility Aktivitäten von Ericsson. Weitere Informationen unter http://www.ericsson.com/ericssonresponse/.

HINTERGRUND:
Ericsson definiert und gestaltet die Zukunft des mobilen Internet und der multimedialen Breitbandkommunikation und stattet seine Kunden mit den führenden Technologien aus. Ericsson bietet seine innovativen Produkte in mehr als 140 Ländern an.

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