Ericsson engagiert sich mit innovativer Technik für den Schutz der Umwelt
Moderne Netztechnik von Ericsson (NASDAQ: ERIC), die das Unternehmen auf der CeBIT 2008 zeigt, schont die Umwelt und die natürlichen Ressourcen: So lassen sich durch intelligentes Netzdesign, fortschrittliche Systemtechnik und alternative Energiequellen nicht nur die Kohlendioxid (CO2)-Emissionen deutlich reduzieren. Netzbetreiber profitieren mit diesen Lösungen auch von wesentlich geringeren Betriebskosten. Was den Mobilfunk für einen immer größeren Teil der Erdbevölkerung zugänglich macht und die wirtschaftliche Entwicklung in den Schwellenländern fördert.
Die Schonung der Umwelt beim Mobilfunk beginnt bereits beim Netzdesign. Durch die optimale Wahl der Standorte lässt sich etwa die Zahl der zur Versorgung eines Gebiets benötigten Basisstationen deutlich reduzieren. Allein hierdurch sind Energieeinsparungen von bis zu 50 Prozent zu erreichen. Weiteres Sparpotenzial gibt es bei der Technik der Sendestationen selbst.
Nur ein Beispiel: Durch den Einsatz von Energiespartechnik von Ericsson konnte Vodafone Deutschland seinen Energieverbrauch pro Basisstation um bis zu 20 Prozent reduzieren. In Zeiten niedrigerer Netzauslastung gehen die Teile des Netzes, die nicht benötigt werden, in einen Standby-Modus - ohne Komfort- oder Leistungseinbußen für die Teilnehmer. Bisher war es gängige Praxis, die Sendeeinrichtungen immer in Betrieb zu halten. Würde dieses Feature weltweit bei allen der über eine Million aufrüstbaren GSM-Basisstationen von Ericsson eingeführt, würde dies rund eine Million Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr bedeuten.
Ericsson hat mit seinen Innovationen bei der Systemtechnik außerdem dazu beigetragen, dass UMTS-Basisstationen heute hinsichtlich des Stromverbrauchs rund 80 Prozent effizienter als noch im Jahr 2001 sind. Und diese Entwicklung bleibt nicht stehen. So konnte beispielsweise die Energieaufnahme bei den unlängst von Ericsson vorgestellten Basisstationen der neuen RBS 6000-Serie im Vergleich zu aktuellen Lösungen um 20 bis 65 Prozent reduziert werden.
Doch nicht nur die Sendetechnik, auch die Konzeption des gesamten Standorts einer Basisstation trägt zur Schonung der natürlichen Ressourcen bei. Eine besonders intelligente Lösung stellt der Ericsson Tower Tube dar. Hier ist die komplette Technik - von den Antennen bis zur Basisstation - in einem kompakten Turm untergebracht, der sich im Design den örtlichen Gegebenheiten anpassen lässt. Die Technik ist wind- und wettergeschützt, durch die kompakte Bauweise lässt sich der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent senken.
Auch bei der Nutzung alternativer Energien zum Betrieb von Basisstationen nimmt Ericsson eine Führungsrolle ein. Durch den Einsatz von Biodiesel, Windenergie oder Solarstrom lässt sich die Belastung der Umwelt mit CO2 reduzieren. Gerade Schwellenländer, die oft noch nicht über ein zuverlässiges Telekommunikationssystem verfügen, bekommen so die Chance, ein zuverlässiges Kommunikationssystem aufzubauen, das vom Einsatz teurer und umweltbelastender Energieträger unabhängig ist. Bauern vor Ort kümmern sich um den Anbau der Pflanzen, aus denen der Biodiesel hergestellt wird. Das stärkt die Mikroökonomie vor Ort und verhindert Umweltschäden, die großflächige Anpflanzungen mit sich brächten. Hierdurch kann das wirtschaftliche Wachstum vor Ort angestoßen und die Voraussetzung für leistungsfähigere Bildungs- und Gesundheitssysteme geschaffen werden. Im Rahmen entsprechender Partnerschaften ist Ericsson hier vor allem in Afrika und im ländlichen Indien aktiv.
Weiterführende Informationen für Journalisten
Ericsson Corporate Responsiblity (engl.)
http://www.ericsson.com/ericsson/corporate_responsibility/index.shtml
Photos zum Ericsson Tower Tube finden Sie unter:
http://www.ericsson.com/ericsson/press/photos/towertube.shtml
Photos zur neuen Generation besonders sparsamer 3G und LTE Basisstationen, den RBS 6000 finden Sie unter:
http://www.ericsson.com/ericsson/press/photos/mwc2008.shtml
Photos zum Thema Biodiesel finden Sie unter:
http://www.ericsson.com/ericsson/press/photos/biofuels.shtml