Ericsson führt auf der CeBIT 2008 das interaktive IPTV der Zukunft vor
Mit der neuen IPTV-Plattform, die Ericsson (NASDAQ: ERIC) live auf der diesjährigen CeBIT zeigt, lässt sich das Fernsehen nicht nur um eine Reihe neuer Funktionen erweitern, die den Zuschauer vom passiven Konsumenten zum aktiven Gestalter von Unterhaltungs- und Informationsangeboten machen. Durch die Verknüpfung von IPTV mit IMS (IP Multimedia Subsystem) und DLNA (Digital Living Network Alliance) wird zudem der Zugriff auf alle Dienste und Anwendungen über verschiedene Netze ermöglicht - also etwa per Handy, Notebook und Fernseher.
IPTV (Internet Protocol Television) verwendet zur Übertragung von Fernsehprogrammen, Filmen und anderen Multimedia-Angeboten breitbandige Datennetze, auf die der Nutzer in der Regel per DSL-Anschluss zugreift. Bei der Übertragung wird das auch dem Internet zugrunde liegende Internet Protocol (IP) verwendet. Dadurch eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten fürs "Pantoffelkino". Die Angebote werden interaktiv und personalisierbar, die Funktionsvielfalt und der Bedienkomfort steigen erheblich, außerdem lassen sich problemlos TV- und Video On Demand-Angebote mit anderen Kommunikationsanwendungen verknüpfen.
Bei der IPTV-Lösung von Ericsson kann sich etwa jeder Zuschauer mit seinem persönlichen Profil anmelden, so dass ihm sofort seine persönlichen Einstellungen und Präferenzen zur Verfügung stehen. Es lassen sich elektronische Programmführer aufrufen und eine Erinnerungsfunktion aktivieren, die zum Beispiel den Beginn einer bestimmten Sendung melden. Außerdem können die Zuschauer Sendungen zeitversetzt anschauen, Live-Programme unterbrechen, vor- oder zurückzuspulen oder sie komplett auf ihrem persönlichen Videorekorder im Netz aufzeichnen. Natürlich lassen sich auch VoD-Angebote (Video on Demand) nutzen, wobei Freigaben je nach Nutzerprofil erfolgen können. So haben zum Beispiel Eltern die Möglichkeit, für Ihre Kinder ungeeignete Filme zu sperren.
Durch die Verknüpfung mit IMS (IP Multimedia Subsystem) ergeben sich für die IPTV-Lösung von Ericsson noch eine ganze Reihe weiterer revolutionärer Möglichkeiten. Alle verfügbaren Services, ob TV-, Internet- und Handydienste, sind hierüber prinzipiell auf jedem Endgerät weltweit verfügbar. So können Zuschauer zum Beispiel während des laufenden Fernsehprogramms am Bildschirm Nachrichten mit anderen Familienmitgliedern oder Freunden austauschen. Ein weiteres Anwendungsszenario: Eltern können unterwegs per Handy bestimmte Angebote für ihre Kinder freigeben oder sperren. Ebenso lässt sich etwa eine laufende Sportübertragung, die man zu Hause angefangen hat zu schauen, mitnehmen und unterwegs auf dem Handy weiterverfolgen.
Zudem lässt sich diese Lösung auch mit dem PC und der HiFi-Anlage im Wohnzimmer verknüpfen. Auf der CeBIT zeigt Ericsson, wie durch DLNA (Digital Living Network Alliance) die Vision des "Connected Home" Wirklichkeit wird: Mithilfe dieses Standards lassen sich alle heimischen Unterhaltungs- und Speichermedien dank IMS dann nicht mehr nur daheim sondern auch unterwegs nutzen. So haben Anwender nicht nur die Möglichkeit, unterwegs auf TV-, Internet- und Kommunikationsdienste zuzugreifen. Auch die private Musiksammlung, Fotoalben oder gespeicherte Videos können zu jeder Zeit und an jedem Ort aufgerufen und bearbeitet werden.