Ericsson glaubt, dass die Verbreitung von Breitbandnetzen den Wechsel zu virtuellen Infrastrukturen und Diensten beschleunigt. So kann Telekommunikation dazu beitragen, emissionsarme Wirtschaftsstrukturen aufzubauen. „Wir würden die Themen Informationstechnologie und Telekommunikation gern auf der Tagesordnung der globalen Klimakonferenz sehen, die dieses Jahr in Kopenhagen stattfindet“, betont deshalb Carl-Henric Svanberg, President und CEO von Ericsson.
„Im Laufe des Jahres 2008 wurden unsere Lösungen weltweit eingesetzt, um den Energieverbrauch und die damit einhergehenden CO2-Emissionen zu senken“, führt Svanberg weiter aus. „Das belegt, dass die Telekommunikation einen wesentlichen Beitrag dazu leisten kann, den weltweiten Klimawandel zu bekämpfen und emissionsärmere Gesellschaften zu entwickeln.“
„Wir haben gezeigt, dass unsere Technologie das Potential besitzt, das Leben zum Positiven zu verändern. So haben wir entscheidend dazu beigetragen, Telekommunikation zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen in Schwarzafrika zu bringen. Grundlegende Dienstleistungen und Informationen zugänglich zu machen. hilft dabei, ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern“, erläutert der Ericsson CEO.
Der Corporate Responsibility- und Sustainability-Report 2008 zeigt, wie Ericsson kontinuierlich daran arbeitet, energieeffiziente Lösungen zu entwickeln und einzuführen, die die CO2-Emisssionen senken. Dabei hat Ericsson sein selbstgestecktes Jahresziel hinsichtlich der Verbesserung der Energieeffizienz von GSM- und WCDMA Basisstationen einmal mehr übertroffen – obwohl dieses Ziel bereits zu den ehrgeizigsten der Branche zählt. Im Jahr 2009 will Ericsson in einer ersten Stufe eine zehnprozentige Reduktion des CO2-Ausstosses erreichen. Ziel ist eine Reduktion von 40 Prozent im Laufe von fünf Jahren.
Ericsson möchte Kommunikation für alle Menschen erschwinglich und zugänglich machen. In diesem Sinne hat das Unternehmen technische Infrastruktur, mobile Anwendungen und seine Fachkompetenz eingesetzt, um eine halbe Million Menschen im Rahmen des Millennium Villages-Projektes mit Telekommunikationsdiensten zu versorgen. 60 Prozent dieser Dörfer sind bereits ans Kommunikationsnetz angeschlossen, wodurch 55 Prozent der Bewohner versorgt werden. Ericsson unterstützt weltweit noch weitere Initiativen dieser Art. Ausführlichere Informationen dazu finden sich im CR-Report.
Ericsson hat außerdem das so genannte Mobile Innovation Center mit Niederlassungen in Nigeria, Südafrika und Kenia aufgebaut. Hier werden mobile Anwendungen entwickelt, die auf die Bedürfnisse der Bevölkerung in Schwarzafrika - einschließlich der besonders armen ländlichen Regionen - zugeschnitten sind. Die Einrichtung konzentriert sich auf Lösungen für die medizinische Versorgung, das Erziehungswesen, den landwirtschaftlichen Bereich und für Kleinunternehmen. Außerdem werden wichtige Wetterdaten zugänglich gemacht.
Die Druckfassung des Berichts wird durch eine ausführlichere Online-Version ergänzt, die alle wichtigen Kennzahlen enthält. Der Corporate Responsibility- und Sustainability-Report 2008 wurde durch das unabhängige Unternehmen Det Norske Veritas geprüft.