„Die fortschreitende Verbreitung von Breitbandnetzen auf der Welt stellt einen Wendepunkt dar, dessen Auswirkungen bisher noch nicht ausreichend wahrgenommen werden. In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird diese Technologie eine Vielzahl von Innovationen in der Gesellschaft hervorbringen und völlig neue Lösungen ermöglichen“, betonte Svanberg.
Svanberg beschrieb zudem, wie gut Ericsson für die aktuellen Herausforderungen und Chancen gerüstet sei. Man konzentriere sich auf geschäftliches Wachstum und innovative Lösungen in strategischen Märkten - wie zum Beispiel den USA, Indien, China und Japan. Er erinnerte darin, dass frühzeitige Kostensenkungsprogramme die führende Position von Ericsson gesichert hätten. Erneut bekräftigte er, dass Ericsson seine beiden Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson unterstützen werde, die substanzielle Kostenanpassungen durchliefen. Der President von Sony Ericsson, Dick Komiyama, trat ebenso wie der CEO von ST-Ericsson, Alain Dutheil, als Sprecher in Bosten auf.
Komiyama sagte: „Trotz der Herausforderungen des aktuellen Wirtschaftsumfeldes bin ich sicher, dass Sony Ericsson seine geschäftliche Entwicklung umkehren kann und wieder zu einem führenden Unternehmen seiner Branche wird. In den letzten zwölf Monaten haben wir Maßnahmen durchgeführt, um unsere Organisation zu verschlanken und uns der geschäftlichen Realität anzupassen. Wir freuen uns darauf, den Markt in den nächsten Monaten mit neuen Produkten und Diensten zu stimulieren.
Dutheil erklärte: „Wir haben vor zwei Monaten einen neuen Branchenführer für mobile Plattformen und Halbleiter aus der Taufe gehoben und als erste Unternehmen eine Konsolidierung in unserer Branche eingeleitet. Wir haben schnell gehandelt, um unsere Position bei den Kunden und unser Produktangebot zu stärken. Gleichzeitig haben wir kurzfristig wirksame Pläne umgesetzt, um ein nachhaltiges Fundament für unsere Aktivitäten und unseren zukünftigen Erfolg zu legen.“