Ericsson und der WWF Schweden kooperieren beim Klimaschutz
Ericsson und der World Wide Fund for Nature (WWF) Schweden haben eine Partnerschaft geschlossen, zu deren Hauptzielen die Senkung der globalen CO2-Emissionen gehört. Dazu soll in allen Wirtschaftsbereichen der intelligente Einsatz von Telekommunikationslösungen vorangetrieben werden. Ericsson und der WWF Schweden setzen sich deshalb dafür ein, dass das Thema „Informations- und Kommunikationstechnologie“ (ICT) auf die Agenda der in diesem Jahr stattfindenden Klimaverhandlungen in Kopenhagen aufgenommen wird.
Während sich die Weltwirtschaft bis 2050 verdreifachen könnte, müssen gleichzeitig die CO2-Emissionen gesenkt werden. Die Informations- und Kommunikationsbranche verursacht momentan rund zwei Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Die übrigen 98 Prozent gehen auf das Konto anderer Wirtschaftszweige und der Allgemeinheit. Allerdings sind Ericsson und der WWF Schweden davon überzeugt, dass gerade die Telekommunikationsbranche dazu beitragen kann, den globalen CO2-Ausstoss entscheidend zu verringern. Denn Breitbandlösungen können bis zu einem gewissen Grad physische Infrastrukturen und Produkte durch „virtuelle“ Dienstleistungen ersetzen. Beispiele für diese Anwendungen sind intelligente Kommunikationslösungen, die den Personen- oder Güterverkehr effizienter machen, der verstärkte Einsatz der Telemedizin und Lösungen für das vernetzte Haus, wie innovative Stromablese- und Regelungsgeräte, die den Energieverbrauch ohne Komforteinbuße senken können.
Ericsson und der WWF Schweden gehen davon aus, dass sich durch den gezielten Einsatz solcher Lösungen eine Reduktion des CO2-Ausstosses um den Faktor 10 bis 100 erreichen ließe. Das bedeutet: Der Einsatz eines Telekommunikations¬dienstes, der beim anbietenden ICT-Unternehmen die Emission von einem Kilogramm Kohlendioxid verursacht, führt an anderer Stelle, also beim Anwender, zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um 10 bis 100 Kilogramm. Ericsson und der WWF Schweden wollen deshalb eine Methode entwickeln, auf deren Basis sich diese CO2-Einsparungen exakt ermitteln lassen.
Die Partnerschaft baut auf der bereits seit sieben Jahren bestehenden Zusammenarbeit zwischen Ericsson und dem WWF Schweden auf. Gemeinsam soll erreicht werden, dass das Thema ICT auf die Tagesordnung der in diesem Jahr in Kopenhagen stattfindenden Klimaverhandlungen gesetzt wird. Dadurch könnten - davon sind Ericsson und der WWF Schweden überzeugt - entscheidende Anstöße zur Reduktion des globalen CO2-Ausstoßes gegeben werden.