Ericsson und TeliaSonera stellen in Schweden weltweit ersten kommerziellen 4G/LTE-Standort vor
Ericsson und TeliaSonera haben in Stockholm den weltweit ersten kommerziellen LTE-Standort vorgestellt. Damit haben die beiden Unternehmen einen weiteren wichtigen Meilenstein beim Aufbau einer mobilen Highspeed-Datenautobahn gesetzt. Mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE (Long-Term Evolution) lassen sich sehr hohe Übertragungsraten erreichen. Anwender können so Dienste wie Internet-TV, mobiles Video-Blogging, Video-Games in Echtzeit und das mobile Arbeiten in bislang ungekannter Qualität nutzen.
Der Standort ist Teil des LTE-Netzes, das 2010 kommerziell in Betrieb genommen werden soll. Das Netz wird Datenraten ermöglichen, die alles, was bislang in mobilen Breitbandnetzen möglich ist, bei weitem übertrifft. Es wird den Bewohnern von Stockholm erlauben, immer online zu sein und alle gewünschten Online-Dienste auch unterwegs in höchster Qualität zu erleben.
Ulf Ewaldsson, Vice President und Leiter des Produktbereichs Mobilfunk bei Ericsson: „Die Vorstellung dieses Standortes zeigt, dass LTE längst keine Zukunftsmusik mehr ist. Ericsson als führender LTE-Ausrüster ist stolz darauf, gemeinsam mit TeliaSonera ein kommerzielles LTE-Netz ins Leben zu rufen.“
Erik Hallberg, Senior Vice President und Leiter Mobility Services in Schweden bei TeliaSonera: „Unsere Kunden werden die ersten Nutzer sein, die von der bahnbrechenden Technologie profitieren können. Dieser erste LTE-Standort stellt einen entscheidenden Schritt hin zu einer weiteren Verbesserung des schnellsten mobilen Breitbandnetzes in Schweden dar.“
LTE ermöglicht nicht nur maximale Datenraten, die alles Bisherige bei weitem übertreffen. So hat Ericsson bei entsprechenden Vorführungen bereits Übertragungen mit Datenraten von 160 Mbit/s realisiert. Auch hinsichtlich der Ausnutzung der vorhandenen Frequenzspektren und bei den technischen Verzögerungszeiten ergeben sich mit der neuen Technologie deutliche Fortschritte. LTE-Übertragungen lassen sich sowohl in bereits genutzten als auch neuen Frequenzbereichen realisieren. Bei der Entwicklung der Technologie wurde darauf geachtet, dass sowohl die Betriebskosten als auch der Instandhaltungsaufwand bei den Netzen minimiert werden.
Die Entwicklung von mobilen Breitbandlösungen stellt einen entscheidenden Beitrag beim Aufbau nachhaltiger Strukturen in Städten und Gemeinden dar, die sich nicht nur durch einen verringerten Energieverbrauch, sondern auch deutlich gesenkte CO2-Emissionen auszeichnen.