Neues Breitbandmodul von Ericsson macht Netbooks unabhängig von Kabeln und Zusatzgeräten
Ericsson hat heute sein neustes mobiles Breitbandmodul vorgestellt, das speziell für den Einsatz in Netbooks entwickelt wurde und diese Mini-Notebooks noch flexibler macht. Das Breitbandmodul ist für viele der größten Mobilfunknetze weltweit bereits vorzertifiziert worden, so dass IT-Hersteller das neue Modul schnell und unkompliziert in ihre Netbooks integrieren können.
Mats Norin, Vice President von Ericsson Mobile Broadband Modules, erklärt: „Netbooks definieren die Art, wie Nutzer mit dem Internet und mobilem Breitband umgehen, völlig neu. Mit ihnen kann auch unterwegs ohne Einschränkungen auf Internetinhalte wie zum Beispiel Musik, Videos oder Fotos zugegriffen werden. Durch die Integration dieser kostengünstigen mobilen Breitbandlösung in preiswerte Netbooks trägt Ericsson entscheidend dazu bei, das mobile Breitband zum Massenmarkt zu machen.“
Durch das eingebaute Breitbandmodul F3307 von Ericsson benötigen Netbooks keine Zusatzgeräte mehr, so dass Nutzer einfach auf Mausklick per HSPA online gehen können. Aktuell steht HSPA bereits eine Milliarde Mobilfunkkunden in über 100 Ländern zur Verfügung, was die HSPA-Technik zur weltweit führenden mobilen Breitbandtechnologie macht.
Das neue HSPA-Modul wurde speziell für den Einsatz in Netbooks optimiert. Es zeichnet sich nicht nur durch hohe Leistungsfähigkeit, Einfachheit und geringen Stromverbrauch aus. Auch die den Herstellern für die Aufrüstung der Netbooks entstehenden Kosten sind günstig. Ericsson hat das neue Breitbandmodul bereits vorab mit Mobilfunkanbietern in mehr als 75 Ländern getestet. So können Netbook-Anbieter die Produkteinführungsphase und den finalen Zertifizierungsprozess entscheidend verkürzen, wodurch eine sehr schnelle Markteinführung möglich wird.
Darüber hinaus kooperiert Ericsson eng mit Intel, um sicherzustellen, dass das mobile Breitbandmodul F3307 optimal mit der nächsten Netbook-Plattform Pine Trail-M von Intel zusammenarbeitet.
Erik Reid, Marketing-Direktor bei der Intel Mobile Platforms Group, sagt: „Mit vorinstallierten mobilen Breitbandmodulen erfüllen wir den Wunsch der Nutzer, jederzeit und überall online gehen zu können. Durch die enge Zusammenarbeit mit Ericsson ermöglichen wir den Netbook-Anbietern nicht nur, erweiterte Marktbedürfnisse anzusprechen. Auch die Zeit von der Entwicklung bis zur Markteinführung lässt sich entscheidend verkürzen. Außerdem erschließen sich für Hersteller mit Pine Trail-M, unserer Netbook-Platform der nächsten Generation, neue Vermarktungskanäle, etwa über die Mobilfunkbetreiber.“
Ericsson schätzt, dass zwischen 2009 und 2014 über 300 Millionen Netbooks weltweit verkauft werden, wovon der größte Teil mit einem integrierten mobilen Breitbandmodul ausgestattet sein wird. Viele Netzbetreiber bieten bereits heute Netbooks mit diesem Ausstattungsmerkmal an. Im Jahr 2011 werden voraussichtlich mehr als 30 Prozent aller Netbooks über Mobilfunknetzbetreiber verkauft werden.