Energiekosten machen heute bis zu 50 Prozent der gesamten Betriebskosten eines Mobilfunkstandortes aus. Die Eco-Smart-Lösung kann Netzbetreibern helfen, diese Kosten deutlich zu reduzieren und gleichzeitig die CO2-Emissionen zu senken.
Die Tests wurden letzte Woche in der italienischen Stadt L'Aquila durchgeführt, in der auch der G8-Gipfel stattfand. Neben anderen Themen wurden dort auch Maßnahmen gegen den Klimawandel diskutiert, die im kommenden Dezember auf der Agenda der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen stehen könnten.
Stefano Pileri, Leiter Technology & Operations bei Telecom Italia: „Mit diesem Test unterstreicht Telecom Italia erneut sein Engagement für technologische Innovationen und Kosten sparende Lösungen. Der Einsatz von Eco-Smart zeigt auch, wie viel uns an der Schonung der natürlichen Ressourcen liegt."
Cesare Avenia, President von Ericsson Italien erklärt, dass Ericsson eine Führungsrolle bei der Entwicklung von energieeffizienten Lösungen einnimmt. „Eco-Smart ist ein gutes Beispiel für das, wofür die Telekommunikation und Ericsson stehen: Wir setzen auf Innovationen, um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Diese Lösung bestätigt erneut die führende Position von Ericsson als Systemintegrator. Eco-Smart lässt sich sowohl im 2G-, 3G und LTE-Umfeld als auch in herstellerübergreifenden Umgebungen einsetzen."
Eco-Smart ist das Ergebnis einer Vereinbarung, die Ericsson und Telecom Italia im Jahre 2008 über die gemeinsame Entwicklung von umweltfreundlichen Lösungen unterzeichnet haben. Die Eco-Smart-Lösung besitzt eine elliptische Aufstellungsfläche mit flexiblen Solarmodulen, die den Antennenturm umschließen.
Die innovative Konstruktion, die komplett in Italien entworfen wurde, lässt sich leicht an alle anderen Typen von Basisstationen anpassen. Für Netzbetreiber entstehen deutliche Vorteile bei den Betriebskosten, die eine mittelfristige Amortisation dieser Technik ermöglichen können. Hervorzuheben sind zudem die sehr geringen Umweltbelastungen dieser Lösung.