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Presse-Information 
Presse - Information: 19. Oktober 2009

Ericsson kooperiert mit dem Exzellenzcenter UMIC an der RWTH Aachen


Ericsson wird erster Industriepartner des Exzellenzcenters UMIC (Ultra High-Speed Mobile Information and Communication) an der RWTH Aachen. Das gaben der international führende Telekommunikationsausrüster und die Rheinisch Westfälische Hochschule bekannt. UMIC ist das einzige Cluster der Exzellenzinitiative der Bundesregierung, das sich mit der Thema Telekommunikation beschäftigt.

Die Kooperation sieht neben dem Sponsoring einen regen Meinungsaustausch von Experten vor. Dazu gehört auch der Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung am UMIC Center in die angewandte Forschung am Ericsson Forschungs- und Entwicklungszentrum Eurolab in Herzogenrath/Aachen.

 

Ein Schwerpunkt der Arbeit am UMIC liegt in der Weiterentwicklung intelligenter Hochgeschwindigkeits-Mobilfunknetze. Fokus der Kooperation von Ericsson mit der RWTH ist insbesondere der seit einigen Jahren in der Wissenschaft heiß diskutierte Bereich „Cognitive Radio“. Ein „kognitives“ Mobilfunknetz beobachtet seine Umgebung, trifft darauf basierend intelligente Entscheidungen und lernt aus den Resultaten seiner Entscheidungen. Eine besonders interessante Anwendung dieses Konzepts ist das flexible Verwenden ungenutzter Funkfrequenzen für die Datenübertragung.

„Untersuchungen von Funkdiensten wie TV-Übertragungen, Satelliten- oder Radarsystemen zeigen, dass diese die ihnen zugewiesenen Frequenzen eher ineffizient nutzen“, erklärt Dr. Fiona Williams, Forschungsdirektorin am Eurolab Aachen. „Unter bestimmten Umständen ist es denkbar, einen Teil dieser „brachliegenden“ Kapazitäten für mobile Kommunikation zu nutzen. So könnte zum Beispiel vermieden werden, dass Mobilfunknetze überlastet werden, und dadurch Gespräche nicht zustande kommen, abreißen oder Daten zu langsam übertragen werden.“
Peter Engelmann, Leiter des Ericsson Eurolab, ergänzt: „Wir setzen mit dieser Public Private Partnership mit dem UMIC-Exzellenzcluster unsere lange Tradition der Zusammenarbeit mit der RWTH fort. Es gab und gibt eine Menge von gemeinsamen Interessen bei der Weiterentwicklung von Kommunikationslösungen.“
Prof. Dr. Gerd Ascheid, Koordinator des UMIC Exzellenzclusters an der RWTH Aachen: „Wir freuen uns, die seit 1991 bestehende Zusammenarbeit mit dem Ericsson Eurolab fortsetzen zu können und glauben, dass dies ein Signal an die Wirtschaft darstellt, sich ebenfalls in unserem Exzellenzcluster einzubringen. Diese neue Form der Zusammenarbeit stärkt die führende Rolle des UMIC Centre als Forschungsinstitut für Telekommunikation am Standort Deutschland.“

Insgesamt hat das Bundesforschungsministerium bundesweit 37 Exzellenzcluster geschaffen und finanziell unterstützt, um den Forschungsstandort Deutschland langfristig zu stärken. UMIC ist unter den Exzellenzclustern das einzige mit dem Schwerpunkt Kommunikationstechnik.

 

Als weltweit größter und innovativster Mobilfunkausrüster und Telekommunikationsdienstleister investiert Ericsson jährlich rund 15% des Konzernumsatzes in Forschung- und Entwicklung. In Deutschland forscht Ericsson seit 1990 am Eurolab in Aachen und Herzogenrath vor allem im Bereich Mobilfunknetze. Ob GSM, UMTS, HSPA, IMS oder LTE: viele Neuerungen sind ganz entscheidend im Eurolab Aachen mitentwickelt worden.

Ericsson ist der weltweit führende Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für die Betreiber von Telekommunikationsnetzen. Das Unternehmen ist führend bei 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunktechnologien und bei Managed Services. Ericsson unterstützt Netzwerke, die mehr als eine Milliarde Teilnehmer versorgen. Das Angebot umfasst mobile und festnetzbasierte Infrastrukturen, Telekommunikationsservices, Software sowie Breitband- und Multimedialösungen für Netzbetreiber, Unternehmen und die Medienbranche. Die Gemeinschaftsunternehmen Sony Ericsson und ST-Ericsson liefern hochwertige mobile Produkte für Verbraucher.


Ericsson treibt seine Vision, eine Welt umfassender Kommunikation maßgeblich zu bestimmen, durch Innovation, Technologie und nachhaltige Geschäftslösungen voran. 2008 erwirtschafteten über 75.000 Mitarbeiter in 175 Ländern einen Umsatz von 209 Milliarden SEK (32,2 Milliarden US-Dollar). Das Unternehmen wurde 1876 gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Stockholm, Schweden. Die Aktie von Ericsson ist an der Börse OMX NASDAQ in Stockholm und an der NASDAQ in New York gelistet.

ANSPRECHPARTNER:

Ericsson GmbH (Deutschland)
Pressestelle
Lars Bayer
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