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Breitbandtechnologien 
Full Service Broadband Technologien

DSL (Digital Subscriber Line)
ADSL2plus wird zurzeit als die neue Haupttechnologie für drahtgebundene Breitbandnetze eingesetzt. Zur gleichen Zeit zielt die Industrie auf den nächsten Schritt der DSL-Evolution ab. VDSL2 als zweite Version des ITU-T-Standards VDSL (Very High Speed Digital Subscriber Line) verspricht Geschwindigkeiten von
100 Mbit/s bei symmetrischem Verkehr in kupferkabelbasierten Anschlussnetzen.


Ethernet
Ethernet hat eine Reihe von Entwicklungsstufen durchlaufen, um immer höhere Geschwindigkeiten zu unterstützen. Diese bewährte Technologie ist für eine ganze Reihe physikalischer Medien geeignet, so beispielsweise für Kupfer Cat.5 sowie für Multi-Mode- und Single-Mode-Glasfaser. Ethernet entwickelt sich nun auch zur Schlüsseltechnologie für leistungsfähige Breitbandnetze.


HSPA (High Speed Packet Access)
HSPA steht für die ersten beiden Schritte in der Evolution des UMTS-Standards WCDMA (Wideband Code Division Multiple Access) – HSDPA zum einen und der so genannte Enhanced Uplink zum anderen. HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) wird Spitzendatenraten von bis zu 14,4 Mbit/s bieten und einen Massenmarkt für mobile Multimedia-Anwendungen erst ermöglichen.
Der Enhanced Uplink sorgt in Gegenrichtung mit bis zu 5,8 Mbit/s für einen schnellen Datenupload.


IMS

IMS ermöglicht es konvergente Multimedia-Dienste über unterschiedliche Netze bereitzustellen. Die IMS-Plattform verbindet die Möglichkeiten der Telekommunikation mit denen der Informationstechnologie.
Diese multimediale Infrastruktur schaffte die Grundlagen für eine breite Angebotspalette, deren Bereitstellung mit Hilfe des IP Multimedia Subsystem (IMS) erfolgt. IMS ist somit das Schlüsselelement dieser zukunftsweisenden Netzarchitektur und vereint Festnetz und/oder Mobilfunk mit dem Internet.


LTE (Long Term Evolution)
Die langfristige Entwicklung (LTE) des 3G-Standards hilft, die Performance im Downlink mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zu verbessern. Dazu wird die Latenz auf unter 10ms gesenkt, was lästige Wartezeiten am Terminal minimiert. Beide Maßnahmen bedeuten eine Optimierung des IP-basierten Datenverkehrs und eine erweiterte Unterstützung für Breitbanddienste.


PON (Passives Optisches Netzwerk)
Hinter dem Begriff PON stehen Glasfasertechnologien für Anschlussnetze mit einem passiven Splitter zwischen dem Netzzugangsknoten und dem Benutzer. Ethernet PON (EPON) sowie Gigabit PON (GPON) unterstützen die Entwicklung zu Geschwindigkeiten von 1 bis zu 2,5 Gbit/s.