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Kommunikation für alle 
Kommunikation für alle
Kommunikation für alle

Miteinander zu kommunizieren stellt ein fundamentales menschliches Grundbedürfnis dar. Die moderne Kommunikationstechnik - das Kerngeschäft von Ericsson - ermöglicht es Menschen, problemlos auch weltweit miteinander zu kommunizieren. Das bedeutet, dass sie nicht nur die Möglichkeit bekommen, Wissen auszutauschen. Kommunikationstechnologien helfen Menschen in weniger entwickelten Regionen, nachhaltig zu wirtschaften.

Positive Entwicklungen anstoßen

Die Kommunikationstechnologie hat das Potential, einen fundamentalen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung auf der ganzen Welt zu leisten. Nach einer Studie der London Business School zum Beispiel erzeugt eine zehnprozentige Verbesserung der Mobilfunkversorgung ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes um etwa 0,6 Prozent. Und in Entwicklungs- und Schwellenländern sind die positiven Auswirkungen, die die Verbreitung von Mobiltelefonen mit sich bringt, sogar doppelt so groß wie in Industriegesellschaften.

2008 besaßen erstmals 4 Milliarden Menschen einen Mobilfunkanschluss. Dank neuer Möglichkeiten, Mobilfunknetze auch in Gegenden mit sehr geringer Kaufkraft wirtschaftlich zu betreiben, könnte schon bald die nächste Milliarde Menschen mit Kommunikationsdiensten versorgt werden.

Extreme Armut ist weit verbreitet

Gerade der Mobilkommunikation kommt also eine Schlüsselfunktion zu, wenn es um die Verbesserung der Lebensumstände der Menschen geht. Und das ist dringend geboten: Jeder sechste Bewohner der Erde - das sind mehr als eine Milliarde Menschen weltweit - muss von weniger als einem US-Dollar pro Tag leben – was nach Definition der Vereinten Nationen (UN) extremer Armut entspricht.

Hilfsmaßnahmen in Schwellenländern

Ericsson engagiert sich daher im Rahmen einer ganzen Reihe von Projekten, um Menschen zu besseren Lebensbedingungen zu verhelfen. Ein Beispiel ist das Projekt „Millennium Villages“ der Vereinten Nationen. Hier werden rund 500.000 Menschen in zehn Ländern der südlichen Sahara-Region an mobile Kommunikationsmöglichkeiten und das Internet angebunden. Über Mobilfunk können zum Beispiel Nomaden in einer kenianischen Wüstenregion aktuelle Marktpreise für Vieh erfragen und Informationen über gute Weidegründe und Wasserstellen austauschen. Außerdem lassen sich Regierungsstellen in Notfällen schnell informieren – zum Beispiel im Falle eines Defekts der Brunnenanlage, die die Wasserversorgung sichert.

Hier kommen oftmals besonders umweltfreundliche Technologien zum Einsatz. Wo es kein Elektrizitätsnetz gibt, werden Mobilfunkstandorte durch den Einsatz von Wind- oder Sonnenenergie oder gebrauchtem Speiseöl mit Strom versorgt. Das kommt nicht nur der Umwelt zugute. Der Ersatz von teuren Kraftstoffen kann die Preise für Kommunikationsdienste deutlich senken und damit für viele Menschen erst bezahlbar machen.