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Umweltschutz

Der Klimawandel stellt eines der größten aktuellen Probleme der Menschheit dar. Zur Verantwortung von Unternehmen gehört es daher mehr denn je, für den Schutz der Umwelt und die Schonung der natürlichen Ressourcen einzutreten. Und gerade die Unternehmen der Kommunikationsbranche können wirkungsvoll der globalen Erwärmung entgegenwirken.

Den Klimawandel aktiv bekämpfen

Zwar geht auf das Konto der Informations- und Kommunikationsbranche (ITK) eine vergleichsweise geringe Umweltbelastung: Obwohl der Anteil des ITK-Bereichs an der Weltwirtschaft bei rund sieben Prozent liegt, verursacht er lediglich zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes. Noch günstiger ist die Bilanz der mobilen Kommunikation: Sie verursacht lediglich 0,2 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes, trägt jedoch 1,6 Prozent zur Weltwirtschaft bei. Dennoch setzt sich Ericsson nach Kräften dafür ein, den Schadstoffausstoß weiter deutlich zu reduzieren.

Neue Lösungen senken CO2-Emissionen

Dies geschieht auf zweierlei Weise. Zum einen entwickelt Ericsson innovative Produkte, die die direkten Umweltbelastungen von Kommunikationslösungen weiter verringern. Dazu gehören zum Beispiel effizienter arbeitende Mobilfunk-Basisstationen oder Energiesparfunktionen für Kommunikationsnetze. So konnte die Energieeffizienz von 3G-Basisstationen zwischen 2001 und 2008 um 80 Prozent gesteigert werden. Bis 2013 strebt Ericsson darüber hinaus eine Reduktion des CO2-Ausstosses rund um Herstellung und Betrieb seiner Kommunikationslösungen von 40 Prozent an. Doch auch die energieärmsten Basistationen nutzen nichts, wenn nicht eine optimale Netzplanung ihre Anzahl auf ein Minimum reduziert. Ericsson berät als führender Dienstleister in der TK-Industrie Netzbetreiber auch bei der Energieeffizienz-Optimierung erfolgreich.

Zudem bieten vor allem in Schwellenländern alternative Energiequellen ein hohes Potential, den Aufbau von Mobilfunknetzen wirtschaftlich und umweltverträglicher zu gestalten.

Ericsson untersucht mit Blick auf die Umweltverträglichkeit schon seit 1994 den gesamten Lebenszyklus seiner Mobilfunk-Basisstationen - von der Schöpfung der Rohstoffe über Produktion und Transport bis zu zur Entsorgung und zum Recycling.

ITK-Lösungen helfen auch anderen Branchen

Zum anderen bieten wir Lösungen an, durch die auch Unternehmen anderer Branchen weniger umweltbelastend arbeiten können. Dies betrifft immerhin die restlichen 98 Prozent des weltweit durch unternehmerische Tätigkeiten anfallenden CO2-Ausstosses. Intelligente Kommunikationslösungen können auf vielerlei Arten helfen, die Umweltbelastungen zu verringern. So sorgen etwa Heimarbeitslösungen oder Video-Konferenzen dafür, unnötige Reisen zu vermeiden. Auch der breite Einsatz von E-Government, E-Health oder E-Learning bietet vielversprechende Perspektiven, die Umwelt zu schonen. Unternehmen und Verbraucher können damit zugleich Kosten sparen.